Für den Menschen ist das Haus die Mitte der Welt, denn es bietet Geborgenheit und Schutz. Das Haus ist ein fester Bezugspunkt im menschlichen Leben, das Wohnen ein Grund- und Menschenrecht. Es ist auch die kleinste Einheit der Stadt und damit Kristallisationspunkt für Nachbarschaft und Quartier.

Ein Haus kann auch mehr. Zum Beispiel Sonnenenergie ernten, Wasser sammeln, Grünes auf dem Dach produzieren, das Mikroklima positiv beeinflussen – Häuser wie Bäume.

Umfragen ergaben, dass drei Viertel der Deutschen unzufrieden mit ihrer Wohnsituation sind, egal ob Mieter oder Eigentümer. Die Mehrheit wünscht sich ein Leben in nutzungsgemischten Quartieren mit bestimmten Mindestqualitäten.

Als Wegweiser für den „Sozialen Wohnungsbau“ in der Stadt gilt die Berliner Moderne um Bruno Taut, Martin Wagner und Hugo Häring u.a.. Sie haben in nur acht Jahren 140.000 vorbildliche Wohnungen in beispielgebenden Arbeitersiedlungen geschaffen. Das trotz hohem Kosten- und Zeitdruck. Ihre Siedlungen sind heute Weltkulturerbe und begehrter denn je.

Auch an diesem Vorbild orientieren wir uns: Planen und bauen für den Menschen und seine Gemeinschaft – was auch sonst?